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Fersensporn – Diagnose und Behandlung bei Orthopäde Dr. Sebastian Dömkes in Langenfeld


Orthopädische Untersuchung eines Fußes: Fotonr.: 54181458 © Edward Olive / 123RF Standard-Bild


Laufen wird zur Herausforderung, denn jeder Schritt sticht und brennt im Bereich der Ferse oder der Fußsohle. Diese Schmerzen können zuweilen so stark sein, dass Betroffene versucht sind, auf den Zehenspitzen zu laufen. Hinzu kommt, dass die Schmerzen nach längeren Ruhephasen, beispielsweise am Morgen nach dem Aufstehen, stärker als tagsüber sind, wenn man bereits mehrere Stunden „auf den Beinen“ war. All diese Symptome können auf einen Fersensporn hinweisen, dessen Behandlung Orthopäde Dr. med. Sebastian Dömkes in seiner Praxis in Langenfeld bei Leverkusen und Hilden anbietet.

Fersensporn – längerfristige Überbelastung des Fußes kann die Ursache sein

Bei einem Fersensporn handelt es sich um einen dornartigen, knöchernen Auswuchs am Fersenbein (Kalkaneus). Man unterscheidet den unteren, plantaren Fersensporn, der sich an der Fußsohle vom vorderen Rand des Fersenbeins in Richtung der Zehen bildet, von dem hinteren, kranialen Fersensporn. Der kraniale Fersensporn, der deutlich seltener in Erscheinung tritt, bildet sich am Ansatz der Achillessehne. Ungefähr jeder zehnte Deutsche, meist zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr, hat den wenige Millimeter langen Fortsatz am Fersenbein, der – bedingt durch die damit einhergehende Entzündung des umliegenden Gewebes – teils starke Schmerzen beim Laufen verursacht.

Ursache für die Entstehung des Fersensporns ist eine längerfristige Überbelastung des Fußes, zum Beispiel aufgrund von Übergewicht, regelmäßiger sportlicher Betätigung, nicht korrigierten Fuß-Fehlstellungen (Hohl-, Knick-, Senkfuß), falschem Schuhwerk, einer Sehnenscheidenentzündung oder entzündlichem Rheuma, einer Wadenmuskelschwäche sowie einer Wadenmuskelverkürzung oder beruflichen Tätigkeiten, bei denen man lange steht bzw. geht. Durch die andauernde Überlastung kann es zu winzigen Mikrorissen in der Muskelsehne des Fersenbeins inklusive Entzündungen kommen, auf die der Körper mit der Ablagerung von Kalk reagiert. Diese Verkalkungen verknöchern mit der Zeit mehr und mehr, bis schließlich der Fersensporn entstanden ist.

Die Behandlung des Fersensporns bei Dr. Sebastian Dömkes – Ihrem Orthopäden in der Region Langenfeld, Leverkusen und Hilden

Hat sich ein Kalkaneussporn erst einmal entwickelt, bildet er sich nicht mehr von selbst zurück. Um den mit dem knöchernen Fortsatz am Fersenbein einhergehenden Beschwerden entgegenzuwirken, sollte man sich deshalb in orthopädische Behandlung begeben. Dr. Sebastian Dömkes, Facharzt für Orthopädie in Langenfeld nahe Leverkusen und Hilden, erklärt, dass bei der Behandlung von Fersenspornen in den wenigsten Fällen ein operativer Eingriff notwendig wird. Bei 80 bis 90 Prozent der Patienten kann die durch die Verknöcherung ausgelöste Entzündung mithilfe entsprechender nicht-operativer Behandlungen ausgeheilt werden.

Die Fersensporn-Behandlung bei Orthopäde Dr. Dömkes in der Ganspohler Straße 5 in Langenfeld zielt auf das Abklingen der Entzündung und der Linderung akuter Schmerzen ab. Infolge der Diagnose „Kalkaneussporn“, die wir in unserer orthopädischen Facharztpraxis im Raum Leverkusen und Hilden oftmals bereits durch Abtasten stellen können, sollte eine intensive Belastung des betroffenen Fußes vermieden und das Augenmerk stattdessen auf Schonung gelegt werden. Im Speziellen bedeutet das, beispielsweise auf sportliche Aktivitäten, langes Laufen oder Stehen zu verzichten und, wenn möglich, den erkrankten Fuß vermehrt hochzulegen.

Bei der Linderung akuter Schmerzen können Coolpacks, entzündungshemmende Gelees, Fußbäder, Massagen oder spezielle Einlagen helfen, die den Druck auf die Ferse und die Fußsohle abfedern: Bei plantarem Fersensporn kommen hier Locheinlagen mit Aussparungen zum Einsatz, bei kranialem Fersensporn bestimmte Fersenkissen. Neben der medikamentösen Behandlung der Schmerzen und der sogenannten Infiltrationstherapie in Form von Kortison- oder Betäubungsmittelinjektionen bieten wir unseren Patienten bei ORTHOMED.ONE außerdem die Behandlung ihres Fersensporns mittels Stoßwellentherapie an.

Mithilfe eines speziellen Geräts übertragen wir eine starke mechanische Druckwelle auf Ihren Fersensporn. Diese breitet sich im erkrankten Gewebe aus und reizt es, wodurch wiederum die Durchblutung und der Zellstoffwechsel angeregt wird. Beides wirkt sich positiv auf die Ausheilung der Entzündung und die Verringerung des stechenden, brennenden Schmerzes im Fersenbein bzw. der Fußsohle aus.

Aber auch langfristig können Sie gegen die durch den Fersensporn bedingten Beschwerden vorgehen bzw. ein erneutes Auftreten verhindern. Hier helfen beispielsweise Dehn- und Kräftigungsübungen im Zuge regelmäßiger Physiotherapie, sprich: nicht zu enges und hohes Schuhwerk, das regelmäßige Tragen spezieller orthopädischer Schuheinlagen oder, im Falle von Übergewicht, die Reduzierung der überflüssigen Pfunde.

Welche individuellen Maßnahmen zur Behandlung Ihres Fersensporns infrage kommen, bespricht der behandelnde Fußorthopäde, Dr. Sebastian Dömkes, gern mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch bei Ihrem Termin in der orthopädischen Praxis ORTHOMED.ONE in Langenfeld bei Leverkusen und Hilden.

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