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Osteoporose – vorbeugen ist gar nicht so schwer …


Regelmäßiges Joggen wirkt vorbeugend gegen Osteoporose.


Unter der auch als „Knochenschwund“ bezeichneten Osteoporose leiden in Deutschland nahezu 10 Prozent der Bevölkerung. Speziell ältere Frauen sind betroffen. Nun ist es im Zuge des Alterungsprozesses normal, dass die Knochendichte abnimmt und die Neigung zu Knochenbrüchen leicht steigt. Allerdings verlieren die Knochen bei einer Osteoporose früher und schneller an Substanz als normalerweise. Für Frauen und Männer mit ausgewiesenen Risikofaktoren kann es daher sehr sinnvoll sein, rechtzeitig vorzubeugen – vor allem, weil nach derzeitigem Kenntnisstand eine Heilung (noch) nicht möglich ist.

Was sind die klassischen Risikofaktoren?

Dazu zählen das Alter, eine genetische Veranlagung und Untergewicht. Rauchen, die Zuführung von bestimmten Medikamenten und vor allem Bewegungsmangel wirken sich ebenfalls kontraproduktiv und letztendlich schädlich aus.

Ab wann und wie kann der Osteoporose vorgebeugt werden?

Ab einem Alter von ca. 30 Jahren beginnt der natürliche Abbau von Knochensubstanz, die Knochen verlieren an Stabilität. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten entsprechend disponierte Menschen vorbeugende Maßnahmen gegen Knochenschwund treffen:

  • Bewegung, Bewegung, Bewegung … und zwar regelmäßige, ist in diesem Zusammenhang das probate Mittel der Wahl, wobei Ausdauersportarten wie Gehen, Wandern, Laufen zur Prophylaxe besser als Schwimmen oder Radfahren geeignet sind, weil die ersten drei besonders gut die Muskeln trainieren.

  • Gleichzeitig sollte man darauf achten, dass der Körper ausreichend Kalzium und Vitamin D bekommt; aber natürlich nicht zu viel: Der Orthopäde Dr. Sebastian Dömkes empfiehlt in seiner Praxis in Langenfeld im Rahmen von Osteoporose-Behandlungen eine Kalziumaufnahme von ca. 700 bis 1200 mg täglich.

  • Raucher im mittleren und höheren Alter haben ein erhöhtes Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche als Menschen, die nicht rauchen. Auch der (übermäßige) Genuss von Alkohol fördert die Neigung zum Knochenschwund.

Welche Therapien setzt Ihr Orthopäde in Langenfeld ein?

Nach einem osteoporotisch bedingten Knochenbruch geht es vor allem darum, weitere Frakturen zu verhindern sowie die Patienten auch mit der erforderlichen Schmerztherapie medikamentös zu behandeln.

Zusammengefasst muss man betonen, dass die Grenzen zwischen Vorbeugung und Therapie nicht scharf voneinander abzugrenzen sind: Knochenfreundliche Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und bei Bedarf medikamentöse Unterstützung bilden die Grundpfeiler für eine langanhaltende Knochengesundheit – auch bei bereits eingesetzter Osteoporose.

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